Mitternacht war es als ich im Bett kam. Ein bisschen lesen, es war dann nach 1 Uhr, wie ich das Licht ausmachte. Um 3h30 kurz aufgestanden, Badezimmer besucht und nach Theo geschaut. “Schlaf bitte, es ist noch zu früh”, aber ich glaube er blieb wach. Schließlich hatte er Qi-Gong gestern, wer weiß, was er da an Energie getankt hat.
Um 4h30 steht mein Mann auf und schaut nach Theo. Er duscht, zieht sich an, macht den Tee. Für mich auf mein Nachtkastl liebevoll hingestellt, so dass ich, ohne die Augen aufzumachen, hingreifen kann. Für Theo in einer Trinkflasche hinter seinem Kopfpolster, damit er warm bleibt.
Um 6h30 war meine Nacht auch aus. Theo war wach. Erst aber ein Kaffee. Dann bekam Theo seinen Tee mit sein Medikament. Während ich unter der Dusche war kam die Assistentin. Sie hat Theo angezogen, zusammen setzten wir ihn im Rollstuhl. Sein Frühstück -heute Nuss-Stritzel mit Haferflocken- bereitete ich vor, die Assistentin gab es ihm. Inzwischen habe ich die Küche aufgeräumt.
Um 9h kam die Ergotherapeutin. Rauf im Stock im Therapiezimmer. Die Assistentin ging weg nachdem sie die Wäsche aufgehängt hat und den Mist geleert hat. Ich habe die letzten 2 Schubladen in der Küche montiert. Um 10h kam die Physiotherapeutin. Das Mittagessen für Theo habe ich vorbereitet. Heute Lachs mit Reis, Zucchini, Karfiol. Zwischen den 2 Therapien Theo ein wenig Kampo-Tee gegeben. Der Therapeutinen berichtet, dass ich beobachtet habe, dass Theo manchmal ein “a” für ja sagt und ein “na” für nein. Ganz selten.
Nach den Turnen blieb Theo auf der Gymnastik-Matte am Boden. Ich war dann allein mit ihm. Wieder mal ein wenig Kampo-Tee verabreicht. Dann Theo ausgezogen, mit dem Lift in seinem Rollstuhl gehoben und ins Bad zum duschen. Dann ins Bett gebracht, abgetrocknet, angezogen, wieder Tee verabreicht. Es war schon 12 Uhr vorbei.
Es gab Mittagessen im Bett. Trinken , ein wenig Fernsehen und schon war es 13h. Mittagsschlafzeit.
Aber vorher muss ich essen. Lachs mit Gemüse schnell gebraten und genossen. Ein wenig fernsehen ein wenig lesen.
Nachmittag: Theo war wach, wie ich aufgestanden bin. Ich weiß nicht, ob er geschlafen hat. Schnell wieder Küche aufgeräumt, Theo Tee mit Medikament gegeben, Abendessen für Theo vorbereitet (Süßkartoffel mit Karotten), Wäsche in der Maschine. Mein Mann kam nach Hause. Theo angezogen und runter im Wohnzimmer gebracht. Ein wenig Terrassengang, es war zu windig, dann mit seiner Schwester geskypt. Abendessen püriert und Theo verabreicht. Zähne geputzt, Wasser zum trinken gegeben und rauf ins Bett.
Jetzt schläft er. Hoffentlich. Bis er murmelt, oder laut ruft, dann wird er trocken gelegt und weitergeschlafen. Zwischen 22h und 23h, wenn er wach ist oder ich ihn wach bekomme, bekommt er noch ein Kakao mit der letzten Gabe seines Medikament.
Inzwischen ist zappen angesagt, Internet, Computerspiele. Bügeln mag ich heute nicht obwohl 2 Körbe warten. Eine Idee zum basteln habe ich im Kopf aber so richtig mag ich nicht damit heute anfangen.
Nach dem Tagdienst, der Nachtdienst. Aber ich sehe das alles nicht als Belastung. Ich bin ewige Mutter